Laub muss geschreddert und gepustet werden

NiemegkReporter

 

RABEN Der Grünabfall, insbesondere das Laub, soll in Zukunft in allen Dörfern des Amtes Niemegk geschreddert und in besonders naturnahen Benjeshecken gepustet werden. Das ist der von der Amtsverwaltung Niemegk mit der unteren Naturschutzbehörde ausgehandelte Kompromiss, um Totholz und Laub möglichst kostengünstig zu beseitigen. Darüber wurde während der Sitzung der Rabensteiner Gemeindevertreter in dieser Woche informiert.

Hintergrund ist, dass die Rabener bei einem Arbeitseinsatz im Herbst Blätter auf dem Spielplatz, der Straße zur Burg Rabenstein und auf den Wegen im Dorf beseitigt. Ein Mitarbeiter der im Dorf ansässigen Naturparkverwaltung beobachtete schließlich, wie die Grünabfälle anschließend in einen Wald gefahren worden sind. Der Bedienstete erstattete Anzeige wegen Verstoßes gegen das Abfall- und Forstrecht. Da schnell gehandelt werden musste, hatte das Amt zunächst 20000 Euro für den Bauhof bereit gestellt, um die Laubentsorgung zu sichern.

In der Vergangenheit, so wurde informiert, haben die Verantwortlichen drei Varianten der Grünabfallentsorgung geprüft. 1. Die Verbringung des Laubes auf landwirtschaftliche Flächen entfällt, weil eine neue Düngemittelverordnung angekündigt ist. 2. Das Anlegen von Kompostieranlagen in jedem Ort. Dies scheidet aus, so hieß es, weil damit zu viele Transportwege verbunden wären.

 

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