Rekord an Niemegker Kirche

Silvia Müller-Scholz

In Niemegk ist Pfarrer Daniel Geißler mit seiner Kirchengemeinde am Sonntag ein Rekord gelungen. „Vom Himmel bis zur Erde“, rief Daniel Geißlern den Anwesenden zu, als Sascha Römer und Andreas Wittstock hoch oben das lange, in der Gemeinschaft gestrickte „Seil“ aus Wolle von der ehemaligen Aussichtsplattform des Kirchturms hinab ließen.

Das Woll-Seil reichte weiter bis zum Rathaus und zurück. Das Strickwerk wurde später einmal um die Kirche gezogen und alle fleißigen Strick-Frauen und -Männer freuten sich. Als besonders geschickt erwies sich Dorothea Müller, sie verstrickte drei große Wollknäule.

Anlässlich des Gemeindefestes hatte Pfarrer Geißler zu der besonderen Mit-Mach-Aktion aufgerufen. Es sollte lediglich ein langes Seil aus Wolle entstehen, das vom Kirchturm bis zum Pflaster des Niemegker Kirchplatzes reicht. Etwa 40 Meter lang sollte es sein, rund 100 Meter sind es am Ende geworden. Das Seil wurde per Hand mit vier Fingern gestrickt. „Diese Technik hat mir meine Tochter Natalie beigebracht“, erzählte der Pfarrer. Bei der Aktion haben sich die Gemeindeglieder miteinander verstrickt und sich einen Nachmittag lang verbunden gefühlt. Das Seil symbolisierte die Verbundenheit der Menschen mit Gott, um an ihn anzuknüpfen.

Zu dem Gemeindefest und der Mit-Mach-Aktion  gehörte auch ein Gottesdienst – der letzte vor den Sommerferien. Er bot Gelegenheit für einen dankbaren Rückblick auf alle schönen Erlebnisse im vergangenen Schuljahr.

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