Neue Attraktion: Holzbackofen an Niemegks Mühle

Die Stadt Niemegk ist nun eine Attraktion reicher. An Großkopfs Turmwindmühle gibt es jetzt einen Holzbackofen (Im Bild noch im Bau.). „Er muss noch trocken geheizt werden. Dann wollen wir zur Probe backen, damit zur ersten, öffentlichen Backtag alles klappt“, sagt Miteigentümerin Sabine Wendt. Voraussichtlich zum Tag des offenen Denkmals am 13. September soll es das erste, große Schaubacken mit Kaffee und Kuchen an Großkopfs Turmwindmühle geben.

Der Holzbackofen gehört zu dem umfassenden Konzept, dass an dem über 100 Jahre alten Denkmal einmal der Weg „Vom Korn zum Mehl“ dargestellt werden soll. Zu dem Zweck soll das Gebäude Stück für Stück saniert werden. Erst unlängst wurde den Besitzern, den Familien Wendt und Großkopf, Fördermittel für die Sanierung des Sichtmauerwerkes in Aussicht gestellt (2. Teilabschnitt).

Erst Pfingsten war ein Gemeinschaftsraum für Treffen aller Art an Großkopfs Turmwindmühle eingeweiht worden. Zukünftig sollen dort auch Schulklassen Projekttage zum Thema „Vom Korn zum Brot“ abhalten können. Zu dem Gemeinschaftsgebäude gehören Toiletten, darunter auch für Behinderte, eine Dusche und ein Abstellraum.

Der neue Holzbackofen bietet mit seinen zwei Backebenen ganz unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten. Dort werden Brötchen, Brot und Kuchen herausgezogen, aber auch Pizza oder Backschwein sind möglich.

Eine bayrische Firma hat den Ofen gebaut und geliefert, die Niemegker Baufirma Christian Paul hat die Maurerarbeiten erledigt und Dachdecker Hietel aus Jüterbog das Dach errichtet.

ne Wendt kündigt ebenfalls an, dass demnächst der Fußboden in Mühle erneuert werden kann, weil auch dafür Fördermittel bewilligt wurden.

webfischerei

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