Verleihung des Startkapitals des Jahres 2015

Der Förderkreis „Sanierung der Kirche Lühnsdorf“, erst Ende des Jahres 2014 gegründet, gehörte zu den fünf Ausgezeichneten, die sich der Erhaltung der evangelischen Kirche in ihrem Ort mit voller Hingabe verschrieben haben.

Die Einladung zur Auszeichnungsveranstaltung, die am18.September in der St.Sabinenkirche in Prenzlau stattfand, löste große Freude und auch Dankbarkeit einerseits für das Anerkennen der bisher erbrachten Leistungen der Einwohnerschaft aus, andererseits aber auch das des gemeindeoffenen Engagements für die Erhaltung und Sanierung der Lühnsdorfer Kirche.

Im feierlichen Ambiente der St. Sabinenkirche und abgerundet mit einer niveauvollen musikalischen Umrahmung wurden die Vertreter der ausgewählten Fördervereine durch Herrn Superintendenten Dr. Reinhard Müller – Zetzsche, Herrn Dr. Andreas Heinrich, 2. Beigeordneter der Stadt Prenzlau, Herrn Klaus Winsel, Förderverein Sabinenkirche Prenzlau e.V. und Herrn Bernd Janowski, Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. (FAK) begrüßt.

Das Jury-Mitglied des Fördervereins „Alte Kirchen in Berlin-Brandenburg e.V.“ Frau Menz aus Belzig betonte in ihrer Laudatio zur Auszeichnung des Lühnsdorfer Förderkreises unter anderem: „Kirchen prägen längst nicht mehr nur das religiöse Leben in unseren Städten und Dörfern. Sie sind ein Stück Heimat geworden, tragen zur Identität bei und sind auch ein Spiegelbild der geschichtlichen Entwicklung eines Ortes. Sie erzählen von Freud und Leid, von Kriegen, Bränden, Bräuchen, Hochzeiten und Taufen. Sie zeugen auch von dem Reichtum oder der Armut der Region. Kirchen sind wie ein Geschichtsbuch, man muss es nur lesen. Jeder Stein erzählt eine Geschichte, man muss sie nur hören. Die Lühnsdorfer Geschichten wurden in einer Chronik mit dem Titel „Ein Dorf schreibt Geschichte“ gesammelt. So soll aus der Kenntnis der Geschichte Verbundenheit mit dem Dorf und Engagement zum Erhalt erwachsen. Den Mitgliedern des Lühnsdorfer Förderkreises ist bereits ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Kirche gelungen. Sie haben die Kirche wieder in das öffentliche Bewusstsein gerückt… Bei meinem Besuch am 04.08.2015 in Lühnsdorf fragte ich sowohl Frau Heidrun Tietz als auch Herrn Fritz Moritz nach dem Rezept für die Arbeit im Verein. Es ist ganz einfach: Einer muss anfangen und die anderen müssen eben mitmachen.

Die Schriftstellerin Anais Nin schrieb: „Je mehr du gibst, desto mehr Schätze wirst du in dir finden“. Ich hoffe in diesem Sinne auf viele Schätze für die Lühnsdorfer.

Die Jury würdigt mit der Verleihung des Startkapitals 2015 die Leistung des Förderkreises zum Erhalt der Kirche und verbindet damit auch die Hoffnung, dass dieses Kapital den Aktivitäten eine breite Basis schafft und damit die Sanierung der Kirche befördert“.

Die Vertreter unseres Förderkreises, Frau Heidrun Tietz, Herr Hans-Jürgen Bergholz, Herr Bernd-Roderich Thiele und Herr Fritz Moritz konnten voller Freude aus den Händen des Vorsitzenden des FAK, Herrn Janowski den Scheck in Höhe von 2.500,00 Euro und von Frau Menz ein Blümchen in Empfang nehmen. Ein großes Dankeschön für diese hohe Wertschät-zung und Auszeichnung überbrachte Frau Heidrun Tietz dem FAK, der Jury und vor allem der leider nicht anwesenden Regionalbetreuerin des FAK im Hohen Fläming, Frau Theda von Wedel – Schunk. Sie betonte weiter: Der den Lühnsdorfer Einwohnern eigene Optimismus und das schon oft bewiesene Engagement sind Grundlage für das Versprechen der nutzbrin-genden Verwendung des Startkapitals.

 

 

 

 

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