Niemegks Gerichtsberg im neuen Buch

Herbert Moritz

Nach „Adel im Fläming“ ist nun mit „Kultstätten im Fläming – Heiligtümer, Hexen- und Blocksberge, Opfersteine, Quellen und Spukschlösser“ hat nun Baron Árpád v. Nahodyl Neményi sein nunmehr 21. Buch veröffentlicht. In fünfzehnjähriger Arbeit hat der in Lübnitz wohnende Autor die vorzeitlichen Opferstätten der Wenden und Semnonen im Gebiet des Flämings erforscht. Auf 171 Seiten beschreibt er in dem festgebundenen Buch die alten Opfersteine (Blausteine), heilige Quellen, Blocks- und Hexenberge, Frau-Holle Heiligtümer, Riesensteine mit kultischer Bedeutung und andere Kultstätten.

93 meist farbige Abbildungen zeigen diese Orte. Das Buch eignet sich nicht nur für an der Vorgeschichte unserer Region interessierte Menschen, sondern auch für Ausflügler und Radfahrer, die diese Orte erwandern wollen, oder für Esoteriker, die an diesen Orten spirituelle Kraft erspüren wollen. 25 kleine Karten erleichtern das Auffinden der Orte. Das Buch umfasst in etwa das Gebiet zwischen Ziesar, Treuenbrietzen, Belzig und Wiesenburg und geht in Einzelfällen auch darüber hinaus. Das Kapitel Bad Belzig steht aber am Anfang dieser Darstellung. Von Niemegk kommt der Gerichtsberg und die „Große Hölle“ vor; Niemegk wird auch im Zusammenhang mit dem Bischofsstein bei Rietz erwähnt.

Baron Árpád v. Nahodyl Neményi, „Kultstätten im Fläming – Heiligtümer, Hexen- und Blocksberge, Opfersteine, Quellen und Spukschlösser“, Telesma Verlag Treuenbrietzen 2015. 171 Seiten, 93 meist farbige Abbildungen, 25 Karten, fest gebunden (Hardcover), ISBN 3-944064-55-0. Preis: 24 Euro.

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