Die Müllerin hatte Pfingsten große Wäsche

Silvia Müller-Scholz

Die Mühlenfans hielten den Veranstaltern am Deutschen Mühlentag die Treue, obwohl das Wetter einige Kapriolen bereit hielt. „Wir sind sehr zufrieden. Schätzungsweise 500 Gäste konnten wir am Pfingstmontag an unserer Mühle begrüßen. Unser Brot aus dem eigenen Backofen, der hausbackene Kuchen, das Gegrillte und die Gulaschsuppe – alles ist alle geworden“, berichteten Sabine und Andreas Wendt vom Verein Großkopfs Turmwindmühle. Dessen Mitglieder hatten tüchtig zugepackt, um das Mühlenfest wieder zu einem Erfolg werden zu lassen.

Begonnen hatte das Fest mit einem Freiluftgottesdienst, den Pfarrer Daniel Geißler hielt. Sehr zeitig wurde auch Brandenburger Prominenz an der Niemegker  Mühle gesichtet. SPD-Wahlkreisabgeordneter Günter Baaske hatte mit seinem Tourbus am Denkmal Station gemacht. „Seit Jahren können wir Günter Baaske bei uns begrüßen und freuen uns darüber sehr“, sagte Sabine Wendt.

Die Turmwindmühle zog die Besucher an.  Die historischen und vor allem funktionstüchtigen Maschinen und Geräte standen im Fokus. Marcel Wendt erklärte den Deutz Dieselmotor, der einst als Reserveantrieb diente. Und manch einer freute sich, dass der morsche Fußboden in der Mühle im Herbst 2015 erneuert wurde. Gar andere staunten, dass die Müllerin große Wäsche hatte und der Müller seine kleine Stube so schön hergerichtet hatte.

Die IFA-Scheune Zeuden hatte vor der Mühle einige alte Fahrzeuge ausgestellt. Mit dem historischen „Columbus“ ging es auf kleine Tour übers Land. Steffen Muschert war Kassierer und Fahrer zugleich. Zwischendurch konnte ein jeder nach Herzenslust schlemmen. „Es ist schön, dass der Mühlenverein, Familie Wendt und die fleißigen Helfer immer wieder ein so schönes Fest auf die Beine stellen“, hieß es während der Veranstaltung. Hier einige Eindrücke vom Fest.

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