Wie ein Licht in der Nacht – Niemegker Kirche mit Außenscheinwerfer

Redakteur

Wer in diesen Tagen einen abendlichen Spaziergang durch Niemegk macht, wird verwundert vor der Kirche stehen bleiben. Denn diese verschwindet nun nicht mehr mit Einbruch der Dunkelheit in der Finsternis, sondern leuchtet weit sichtbar bis über die Grenzen der Stadt hinaus. So wie viele Kirchen hat nun auch das Gotteshaus der Flämingpforte Scheinwerfer erhalten, die diese nachts anstrahlen. Die 1852 nach Plänen des Architekten Friedrich August Stüler errichtete neugotische Backsteinkirche macht das Städtchen Niemegk für alle Besucher nun auch nachts deutlich sichtbar (Foto: Daniel Geißler).

Angestrahlt wird nur die Fassade des imposanten Westgiebels der Kirche mit dem Turm. Dadurch bleiben auch die im Dach wohnenden Turmfalken ungestört. Verwirklicht wurde die Idee vor allem durch das Engagement des Amtsbauleiters Thomas Griesbach. Bereits vor Jahren war die Idee einer nächtlichen Beleuchtung des Niemegker Wahrzeichens im Gespräch gewesen, scheiterte damals aber an den immensen Stromkosten, die eine Anstrahlung mit Halogenscheinwerfern verursacht hätte. Heute durch aktuelle LED-Technik stellt sich diese Frage nicht mehr. Die Kosten für die Installation der neuen Straßenlaternen mit den integrierten LED-Strahlern teilen sich die Stadt und die Kirchengemeinde. Die Arbeiten wurden von der Firma ENG Elektro Niemegk GmbH durchgeführt.

Pfarrer Daniel Geißler

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