Fantastisch gut: Niemegks neue Grundschule

NiemegkReporter

Buntes Volksfest zum 25-jährigen Jubiläum mit einem „Eisprung“ von Thomas und Marcel

Mit einem großen Fest wurde das Jubiläum 25 Jahre Robert-Koch-Grundschule Niemegk gefeiert. Die Bildungseinrichtung, der Schulförderverein und der Johanniter-Hort „Flinke Eichhörnchen“ sowie weitere Akteure hatten geladen, mehrere hundert Besucher – darunter ehemalige Lehrer und Schüler – kamen auf den Schulhof. Sie verfolgten die offziellen Ansprachen. Schulleiter Norbert Glowe begrüßte die Gästeschar und präsentierte überaus glücklich das von Grund auf sanierte Schulgebäude. „Ich wünsche mir, dass es immer so strahlt, wie es jetzt strahlt“, sagte Norbert Glowe – selbst vor Freude strahlend. Amtsdirektor Thomas Hemmerling gratulierte zu 25 Jahre Robert-Koch-Grundschule Niemegk und verwies darauf, dass das Gebäude für über 5 Millionen Euro erneuert wurde. „Es entspricht jetzt allen Anforderungen an eine moderne Schule“, stellte der Verwaltungsdirektor fest.

Schulrätin Heike Noll zollten der Stadt Niemegk und allen Beteiligten Respekt, so viel Geld und Mut aufgebracht zu haben, um das Vorhaben der energetischen Sanierung der Schule und die Herstellung der Barrierefreiheit erfolgreich umzusetzen. Heike Noll  sagte aber auch, dass es darum geht, die Schule inhaltlich zu gestalten. „Zum neuen Schuljahr werden in Niemegk drei neue Lehrer gebraucht“, sagte sie im Wissen um genau diese Herausforderung. Die Schulrätin hat manch Elternteil aus der Seele gesprochen, weil in Niemegks Schule für „Gemeinsames Lernen“  den Kindern mit und ohne Behinderungen mehr Chancengleichheit eingeräumt werden muss.

Johanniter-Regionalvorstand Ralf Boost gratulierte ebenfalls zum Schuljubiläum und zum sanierten Schulgebäude. Boost hob die Leistungen der Erzieher im Johanniter-Hort „Flinke Eichhörnchen“ um Leiterin Steffi Andexer hervor, als während der Bauphase mehrfach umgezogen werden musste. Ralf Boost dankte in dem Zusammenhang Frau Stehling und Bernd Simon für ihre Hilfe. Zusätzlich verkündete der Regionalvorstand, dass der Hort als Sieger im Wettbewerb „Haus der kleinen Forscher“ hervorgegangen ist und den Titel nun zwei Jahre trägt.

Über das „super tolle“ Schulhaus freute sich auch Niemegks Bürgermeister Hans-Joachim Linthe. Er und die Stadtverordneten seien froh, dass das Vorhaben so geschafft wurde. „Aus einem DDR-Plattenbau wurde eine Vorzeigeschule. Ich glaube nicht, dass es in der Region noch einmal solch ein Objekt gibt“, sagte Linthe.  Ines Maager von der Kita „Spatzennest“ überreichten Blumen an den Jubilar. Zu den Gratulanten gehörte auch NCC-Präsident Hans-Dieter Scherz, der die Schüler als Zukunft für die Niemegker Vereine sieht. Der NCC pflanzte eine Blutpflaume auf dem Schulhof. Ganz in der Nähe steht der Ginko, den die Freunde aus Niemegk bei Bitterfeld im November 2016 aus Freundschaft zu Niemegk in Brandenburg pflanzten.

Dem Festakt schloss sich ein buntes Volksfest auf dem Schulhof an. Ehemalige Schüler, Lehrer und Eltern nutzten die Gelegenheit, die Schule zu besichtigen. Sie staunten nicht schlecht, welche modernen Lern- und Arbeitsbedingungen jetzt vorhanden sind. Einen der weitesten Wege hatte Annette Borchert aus Kremmen (Oberhavel) auf sich genommen. Die ehemalige Niemegkerin (geb. Lawrenz)  ist seit 30 Jahren Lehrerin und seit  elf Jahren Leiterin der Goethe-Grundschule in Kremmen. Annette Borchert ließ sich von Detlef Rudolph – er zählt zu Niemegks dienstältesten Lehrern – durch das Schulgebäude führen. Annette Borchert zählte zum letzte Jahrgang 1981/82, die noch in der „Kleinen Schule“ (alter Hort) in der Straße der Jugend und der „Großen Schule“ in der Schulstraße Unterricht hatte. Zu den Besuchern zählte auch Dieter Grund als vorheriger Leiter der Grundschule in Niemegk.

Auf dem Schulhof konnte vielfältig gespielt, experimentiert und sich vergnügt werden. So verkaufte die Schüler der Klasse 5a Kinderbücher, bei Frau Kunick wurde Seife hergestellt, bei den Damen des B.O.S.S. Küchenservice gab es Schmackhaftes aus der Gulaschkanone und anderes mehr.  Bei der freiwilligen Feuerwehr konnte das Löschen geübt werden. Die Kunstradfahrer aus Dahnsdorf waren dabei, die Johanniter-Hunderettungsstaffel Teltow-Fläming und die Karate Do-Gruppe um Marko Belitz. Besonders lustig ging es bei Thomas Nehrkorn und Marcel Wricke von der Rockband „Excelsis“ zu. Die Liedermacher gaben Windelträgern Tipps zum Eis essen, erklärten den Kleinsten musikalisch „Den Eisprung“ und qualifizieren sich  damit für den Biologieunterricht in der Schule. Wir geben einen Einblick in ein super tolles Schulfest und gratulieren zum 25-jährigen Jubiläum:

 

 

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