SPD: Winkelhaus-Doppelspitze ist weggebrochen

NiemegkReporter

Die SPD kommt aus den Schlagzeilen nicht raus: Jetzt hat es den Ortsverein Niemegk erwischt! Die Winkelhaus-Doppelspitze ist weggebrochen, plötzlich, völlig überraschend, von heute auf morgen. Erst hat der Vater Rainer Winkelhaus seinen Rücktritt im OV-Vorstand erklärt, kurz danach der Sohn Jan-Rainer Winkelhaus. Beide Genossen gaben persönliche Gründe für ihre Entscheidung an. Das wurde heute Mittag aus Parteikreisen bekannt.

Die SPD stürzt damit in ein tiefes Loch. Denn die Personaldecke im etwa 16 Mitglieder zählenden Ortsverein ist ausgesprochen dünn. Die Kandidatenwahl war  nicht einfach. Bei den Neuwahlen im März 2016 war es schwierig, einen Kandidaten für den Posten des Stellvertreters zu finden. Zwei mögliche Kandidaten aus Niemegk -Torsten Naubert und Thomas Schulz – lehnten ab. Somit kam ein weiterer Dahnsdorfer aus dem Hause Winkelhaus ins Gespräch. Rainer Winkelhaus – Vater (jetzt Opa eines Enkels) des Vorsitzenden und 30-jährigen. Rainer Winkelhaus fand die gewählte Konstellation nicht schlecht. „Dann kann ich ihn mitunter in den Hintern treten. Der Weg ist recht kurz“, scherzte der 70-Jährige damals. Dabei muss offenkundig etwas schief gegangen sein….

Die Genossen bleiben bis zur Neuwahl im Ehrenamt. Mark Meltendorf ist weiterhin Kassierer.

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