„Luthers“ Pferd äppelte auf die Kirchplatz-Treppe

NiemegkReporter

Viel Spaß und spontane Unterhaltung gab es beim Lutherkinderfest am Sonntag in Niemegk

Beim Lutherkinderfest in Niemegk gab es am Sonntag ein lustiges Treiben. Die Kulisse der St. Johanniskirche war gut gewählt, damit sich dort erstmals ein mittelalterliches Karussell mit Kurbelantrieb drehte. Den Kindern hat es sehr gefallen, die Plätze waren sehr begehrt. Die Mütter und Väter sowie Großeltern schauten den Kleinen gern zu, wie sie scheinbar durch die Lüfte „schwebten“. (Fotos: Drogerie Pulz/Hans-Dieter Scherz, 5 Stck.; Bärbel Schüler, 8 Stck.)

Höhepunkt war freilich, als weit gereiste Gäste begrüßt wurden. „Luther“ und seine Frau „Katarina von Bora“ hatten ihre Wirkungsstätte in Wittenberg verlassen, um hoch zu Pferd nach Niemegk zu kommen. Als Niemegker Lutherkinderpaar wurden Kimi Schmidtko (Niemegk) und Marie Block (Rädigke) in historischen Kostümen vom Wittenberger Trachtenverein vorgestellt. Die Kinder waren zuvor in der Grundschule auserwählt worden. Die Präsentation des Lutherkinderpaares war bestens vorbereitet, doch ein Malheur konnte Pferdeknecht Helmut Bode – unterstützt von Gehilfin Stefanie Sobiranski – nicht verhindern: „Luthers“ Pferd äppelte auf die Kirchplatz-Treppe. Helfer waren schnell zur Stelle, wie Manfred Rents. Mit dem richtigen Räumwerkszeug ausgestattet, ging schließlich Thomas Hemmerling ans Werk. Mit Schaufel, Besen und einem Eimer Wasser räumte der „Pferdeknecht“ die Roßknödel von der Treppe. Da fingen die Fotografen, zum Beispiel Beatrix Hemmerling, schöne Motive ein.

Rund 100 Gäste des Lutherkinderfestes waren vom Treiben vor der St. Johanniskirche begeistert. Die Frauen des Gemeindekirchenrat sorgen für Kaffee und Kuchen. Die Tanzformation der „Spatzen“ des Niemegker Carnevalsclub präsentierten eine Showeinlage. Es konnte das Schreiben und Drucken wie zu Luthers Zeiten geübt werden, ebenso wie an Stelzen und mit Jongliertüchern die eigenen Gauklertalente entdeckt werden. Dicht umringt war auch Monique von Palubicki. Die Friseuse und Annemone Schulze nahmen sich der Haartracht der Anwesenden an und flechtete mal einen kurzen, mal einen langen Zopf  – so wie einst im Mittelalter.

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