Mit einem Gong das Festival eröffnet

NiemegkReporter

Zahlreiche Künstler treffen sich an diesem Wochenende auf dem Hof Dahnsdorf

Wenn in diesen Tagen auf dem Hof Dahnsdorf der Gong ertönt, gibt es jedes Mal einen neuen Programmpunkt beim „Festival Für Freunde„. Mit dem ersten Gong eröffnete Marie Golüke als Vorsitzende des gleichnamigen Vereins das inzwischen 5. Kunstfestival mit über 30 verschiedenen Beiträgen, u.a. mit Theater Filmen, Performance, Wanderungen, Installationen, Lesungen, Konzerten.

Gründungsmitglied und Performer Roland Walter eröffnete das Festival und setzte ein eindrucksvolles Zeichen für gelebte Inklusion bei dem Treffen der Künstler. Der schwerbehinderte Mann (Spastiker mit starker Sprachbehinderung) beglückwünschte das Leitungsteam zu dem kleinen, fünfjährigen Jubiläum des Festivals und thematisierte die Ausgrenzung von Menschen. Da der Veranstaltungsraum voller Barrieren ist, stellte Roland Walter einmal mehr fest: „Inklusion beginnt im Kopf.“ Der Protagonist forderte die Anwesende auf, sich nicht von den Hemmnissen beeindrucken zu lassen, zumal die Techniker das eine oder andere Hindernis beim Festival „wegzaubern“ würden. Roland Walter ermunterte die Teilnehmer während des Wochenendes aufeinander zuzugehen, voneinander zu lernen und Spaß zu haben.

 

Marie Golüke stellte den Anwesenden die Neuigkeiten des Festivals vor, das einmal mehr auf dem historischen Hof Dahnsdorf von Hagen und Petra Claus stattfindet. Zugleich bedankte sich Marie Golüke bei den Akteuren des Festivals, bei den Sponsoren und Fördermittel-Gebern.

Das Eröffnungskonzert gestaltete das Flämingensemble. Marie Golüke stellte ihre Performance „Shame“ vor. Später wurde Anna Natts Film „Goats“ gezeigt:

 

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