Moderne Technik, beste Unterhaltung und 80 Liter Erbsensuppe

NiemegkReporter

Große Resonanz beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Niemegk

Die Freiwilligen Feuerwehr Niemegk ist für gewöhnlich so schnell weg. Nur heute, zum Tag der offenen Tür, da hatten die Kameraden einen einsatzfreien Tag. Die Niemegker und ihre Gäste nutzten die Gelegenheit, um mit der Feuerwehr auf Tuchfühlung zu gehen – Kameraden und Einsatztechnik richtig in Besitz nehmen. Das gibt es nicht so oft, hieß es im Publikum. Das hatte sich offenkundig bis nach Niedersachsen rumgesprochen.

Eine zehnköpfige Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Schellerten und Dinklar – angeführt von  Ortsbrandmeister Peter Kison und Vizeortsjugendwart Peter Riechers – waren pünktlich zum Veranstaltungsbeginn vor Ort, um die langjährige Freundschaft zu pflegen.

Die Freiwillige Feuerwehr Niemegk hat keine Kosten und Mühen gescheut, um den Niemegker Gästen ein attraktives Programm zu bieten. Ob in der Feuerwache oder vor den Garagentoren, manch einer hatte Mühe, nicht einen Programmpunkt zu verpassen. Auf dem Parkplatz standen schmucke, gut geputzte und bestens aufgerüstete Einsatzfahrzeuge sozusagen Spaliert. Die Feuerwehr Dahnsdorf war Ort, der Ortsverband des Technischen Hilfswerks Bad Belzig präsentierte sich eindrucksvoll. Und bei Daniela Tepper und Harald Rippl von der Polizei Bad Belzig konnte ein jeder einen Einsatzwagen besichtigen, mal ins „Röhrchen pusten“ oder mal durch die von Kraftfahrern nicht so gern gesehene Laserpistole schauen. In der Nachbarschaft war das Brandschutzerziehungsteam des Landkreises mit Kreisjugendwart Axel Thiemann um Aufklärung bemüht, wie Brände zu verhindern sind. Thiemann übergab zusätzlich einige Spiele zur Brandschutzerziehung an die Niemegker.

Stadtwehrführer René Stehling und seine Helfer wussten die Aufmerksamkeit der Gäste zu wecken. Die Kameraden hatten ein Autowrack aus Boßdorf-Weddin besorgt, um nicht selbst technische Hilfe am Fahrzeug zu demonstrieren. Nein, das sollten diesmal einige Zuschauer unter Beweis stellen. In Schutzkleidung und mit Feuerwehrhelm wurden die Interessierten mit dem Hydraulischen Rettungssatz vertraut gemacht. Mit dem Rettungsspreizer durfte manch einer erfahren, wie Schweiß treibend die Arbeit ist. Tatsächlich hat sich unter anderem auch Hans-Joachim Linthe versucht.  „Mein Bürgermeister war richtig gut“, schwärmte Ehefrau Jutta am Ende. (Kein Wunder: Beide hatten sich zuvor bei Erbsensuppe und Bockwurst gestärkt.)

Vor und in der Fahrzeughalle hatten es sich die Gäste gemütlich gemacht. Vom Tresen wurde frisch gezapftes Bier, Limonade und manch andere Getränke geordert werden. Dazu sorgte René Beschnitt von den Nieplitztaler Musikanten für beste Unterhaltung. Einen der wichtigsten Posten hatte Annemarie Tänzer mit ihren Helfern an der Gulaschkanone. Die Köchin hatte schätzungsweise 80 Liter Erbsensuppe gekocht, die wahlweise mit Bockwurst wegging wie warme Semmeln bei Bäckermeister Kelm.  Annemarie Tänzer hat wohl dafür gesorgt, dass viele Küchen in Niemegk heute kalt blieben.

Die Niemegker Sportfischern hatten leckere Räucherfollen im Ofen, die Jugendfeuerwehr sorgte für frische Waffeln und anderes mehr und Lutz Ahlburg hatte ein gebackenes Schwein aufgespießt. Und später gab es Kaffee und Kuchen.  Die Stimmung war richtig gut und Mathias Altmann als Vorsitzender des Feuerwehrfördervereins der Stadt Niemegk war ob der Resonanz auf das bunte Programm richtig happy. Nach Veranstaltung haben fünf Schellertener die Heimreise angetreten, weitere fünf verbringen eine Nacht in Niemegk. Hier ein paar Eindrücke vom Tag:

 

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