Ein Schnäpschen auf die neue Straße

NiemegkReporter

Dorfgemeinschaft von Hohenwerbig weihte feierlich die Asphaltdecke ein

In Hohenwerbig ist die Freude über die neue Dorfstraße so groß, dass heute ein großes Fest stattfand. Ein jeder Haushalt brachte etwas zur Feier mit, so wie es ihm möglich war. Im Ergebnis gab es ein reichhaltiges Buffet mit Salaten, Kuchen, Fingerfood und kleinen Leckereien.

„Wir freuen uns so über die neue Straße in unserer Vorstadt“, sagte Anwohnerin Karin Nispel. Deshalb fanden sich Jund und Alt zum Feiern ein, selbst zwei Babys waren mit von der Partie. Alle Hohenwerbiger hoffen, dass die neue Aspaltdecke lange hält und sich ein jeder im Straßenverkehr rücksichtvoll verhält. Denn die neue Piste verleitet zuweilen zum Schnellfahren.

Die Freude der Hohenwerbiger kann Friedwart Neue vom Bauamt der Amtsverwaltung Niemegk durchaus nachvollziehen. „Auf dem vorherigen Kopfsteinpflasterstraße wurde ein Lärmpegel von bis 98 Dezibel gemessen“, weiß Neue. Daher bekam die Stadt Niemegk für die Bauarbeiten zur Lärmminderung in dem Ortsteil rund 150000 Euro.  Das Geld kommt komplett aus einem Förderprogramm, die Anlieger müssen nicht zahlen.

In den vergangenen Wochen wurden die unbefestigten Straßenabschnitte entfernt, die Bordsteine befestigt und zusammen mit dem Rest der Straße wieder aufgebaut. Insgsamt wurde die Kopfsteinpflasterstraße mit einer 12 Zentimeter dicken Trag- und Deckschicht Asphalt überzogen. Fite Neue hält die Technologie für eine durchaus langlebige Variante. Im Amt Niemegk wurden schon etwa drei, vier Straßen so überzogen, bisher ohne Probleme, zum Beispiel ein Teil der innerörtlichen  Kopfsteinpflasterstraße in Raben, die zur Burg führt.

Nun gibt es in der „neuen“ Hohenwerbiger Straße die Hoffnung, dass auch die restlichen, maroden Gehwegabschnitte – wie bisher auch – in Eigeninitiative neu gepflastert werden. „Vier von fünf Anlieger haben schon das Ansinnen bekundet“, berichtete Fite Neue. Nach entsprechenden Anträgen stellt die Stadt dann das Baumaterial.

Die Hohenwerbiger wissen bekanntlich zu feiern. Zu fortgeschrittener Nachmittagsstunde wurde auch das eine oder andere Likörchen geleert, das anfangs noch unterm Tisch fürsorglich „behütet“ wurde. So ging es in der Fest-Halle sehr gemütlich her, die Jagdpächter Hubert Tennberge dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte. Es wurde einige Male auf die gute Nachbarschaft im Dorf angestoßen. „Hier kann man noch beim Nachbarn klingeln, da ist einem Hilfe gewiss“, sagte Karin Nispel.

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