Nichel zählt offenbar seine Kinder nicht mehr

NiemegkReporter

Der zahlreiche Nachwuchs hatte viel Spaß beim Dorffest

Die Nicheler wissen genau, dass ihr Dorf 714 Jahre alt ist und im nächsten Jahr das 715-jährige Jubiläum gefeiert werden kann.. Wurden die Einwohner beim Dorffest am Sonnabend aber gefragt, wie viele Kinder es in Nichel gibt, da gab es nur ein verlegenes Achselzucken und wage Angaben. Ortsvorsteher Jörg Schmidt schätzte lediglich, dass es wohl zwischen 20 bzw. 30 Mädchen und Jungen sein werden. Der Mühlenfließer Bürgermeister Jens Hinze war auch eher überfragt und schloss sich den Angaben des Ortsvorstehers an. Fast wollte man meinen, Nichel zählt seinen Nachwuchs nicht mehr, weil ständig Kinder dazu kommen….. 🙂 Gleichwohl wissen die Vertreter um ihre Verantwortung, dass in Schlalach oder Nichel eine neue Kita errichtet werden muss, um die Tagesbetreuung der Steppkes zu gewährleisten.Lutz Keil als Chef des Vereins Unser Dorf Nichel e.V. hatte auch nicht die passende Antwort parat. Dennoch wussten er und seine Mitstreiter zum Dorffest vorzusorgen, um den vielen Kindern ein paar schöne Stunden zu bereiten. Eine große Hüpfburg war der große Anziehungspunkt des Nachmittags. Da konnte nach Herzenslust getobt werden. An anderer Stelle gab es Kinderschminken, Kegeln, Glücksrad und vieles mehr. Im Gemeindehaus hatten Kinder einen Trödelstand mit Spielsachen aufgebaut.

Während des Dorffestes kletterten und schaukelten mit Mialena Tietz und Finja Dähne auch zwei Mädchen aus Niemegk auf dem Nicheler Spielplatz.  „Ihre Mütter stammen beide aus Nichel und sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen“, erzählte Andreas Tietz am Rande der Veranstaltung. Darüber hinaus verbindet die Mütter, dass sie ihre Mädchen am gleichen Tag geboren haben, genau am 27. August 2010. Da gab es im damaligen Kreißsaal in Bad Belzig sozusagen einen „fliegenden Wechsel“. Denn beide Mädchen kamen nur in einem Abstand von einer Stunde auf die Welt.

Indes wurde auf dem Dorffest  weiter geforscht, wie viele Kinder wohl in Nichel leben. „Das ist eine gute Frage“, sagte Stefanie Kaase. Die einstige Garreyerin und Mutter zweier Mädchen schätzt die Zahl der Kinder im Dorf zwischen 30 und 40. „In drei Haushalten leben schon jeweils drei Kinder“, meinte sie. Stefanie Kaase versprach in einer ruhigen Stunde, mal die genaue Kinderzahl zu ermitteln.

Während des Festes am Sonnabend haben auch die Erwachsenen kräftig gekegelt und am Glücksrad gedreht. Immerhin lockten wertvolle Preise. Im Gemeindehaus labte sich die ältere Generation am Kuchenbuffet. Anschließend wurde bei Stefanie Kaase das eine oder andere Bierchen mit Schnäpschen bestellt.  Am Abend gab es 100 Prozent Rock mit den Rockern der Rockband Matador. Schön wars.

 

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