In Marzehns blieben die Küchen kalt

NiemegkReporter

In Klein Marzehns und Groß Marzehns sowie in anderen Dörfern mehr blieb heute die Küche kalt. Sturm „Xavier“ hatte am Donnerstagnachmittag für Schäden an den Überlandleitungen gesorgt, so dass etliche Dörfer ohne Strom waren, u. a. auch rund um Dahnsdorf, aber auch in Hohenwerbig. Dort lag der Strom am Abend  wieder gegen 20 Uhr an. Anders war es in Klein Marzehns. Da heizte Wirtin Doris Brachwitz den guten, alten Kachelofen an, damit die heutige Frühschoppen-Stammtischrunde nicht frieren musste. Indes lief im Haus ein Notstromaggregat, damit die Kühltruhen nicht auftauen.

Nach rund 20 Stunden war dann die Elektro-Firma Belitz aus Bad Belzig  zwischen Klein Marzehns und Groß Marzehns angerückt, um den vom Sturm geknickten Leitungsmast auf dem Feld auszutauschen. „Die schneiden uns langsam hier vom Rest der Welt ab,  20 Stunden kein Strom und seit vielen Wochen kein O2-Mobilfunknetz mehr“, schimpfte ein Handwerksmeister am Straßenrand. Etwas gelassener sah es die Stammtischrunde. „Nur gut, dass der Bierhahn im Fläming-Eck noch läuft“, hieß es dort einvernehmlich.

Sturmbruch in den Wäldern und an den Straßenbäumen gab es vielfach. Offenkundig wurde aber keiner verletzt, selbst wenn der eine oder andere Dachstein abrutschte. Gerald Herzog von der Hoher Fläming e G Rädigke-Niemegk berichtete, dass zwei landwirtschaftlich genutzte Hallendächer in Rädigke und Klein Marzehns Schaden nahmen. Sturmschäden gab es auch in Locktow, Ziezow und ………

Wir danken, allen die beim Aufräumen helfen, den freiwilligen Feuerwehren, den Elektrofirmen, dem Bauhof, dem Wasser- und Bodenverband, der Landesstraßenmeisterei, der Autobahnmeisterei, dem Bauhof und anderen mehr

 

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