Schmucke Fichte vom „Oberförster“

NiemegkReporter

„Baum des Jahres“ ziert nun Marktplatz und Rathaus

Seit heute Nachmittag steht eine schmucke Fichte auf dem Marktplatz. Als symbolträchtiger „Baum des Jahres 2017“ soll er im historischen Ensemble von Rathaus und St. Johanniskirche die Niemegker und ihre Gäste auf die Weihnachtszeit einstimmen. Freilich wird die Fichte zu dem Zweck noch mit Lichterketten bestückt.

Das unverkennbare Geräusch der Kettensäge durchdrang gegen 13 Uhr den Werderwald. Auf dem Gelände der Försterei hatte Revierleiter Frank Zehender die Kettensäge angesetzt, um die Fichte eigenhändig umzulegen. Gleich daneben stand schon der Lastwagen des Waldpflegebetriebes von Paul Henkel aus Treuenbrietzen. Sohn Christian hatte den Ladekranarm  bestens im Griff, um den 12 Meter großen Nadelbaum ohne Schäden auf den Anhänger zu  bugsieren. Reibungslos ging alles über die Bühne, gekonnt ist eben gekonnt. „Immerkin leistet die Firma Henkel schon etwa 20 Jahre technische Hilfe, wenn in Niemegk der Weihnachtsbaum seinen traditionellen Standort am Rathaus erhalten soll“, bemerkt Revierleiter Frank Zehender.

Als alles gut verstaut war, ging es über den Werderdamm zur Stadt. Auf dem Markplatz warteten schon Kevin Schäffner, Lothar Fritzler und Mirko Stahlberg vom Bauhof des Amtes auf den Waldguttransport. Christian Henkel parkte perfekt in der Großstraße ein, um den Weihnachtsbaum auf den Markt zu hieven. „Fred, das ist wohl dein  Bürobaum“, frozzelten die Helfer. Immerhin ist die Fichte etwa 35 Jahre alt und wurde von Fred Zehender während seiner Dienstzeit gepflegt und gehegt, wie er sagte. Unmittelbar am kleinen Verwaltungsbüro der Försterei im Werderwald  groß geworden ist der Standortwechsel für die Fichte quasi ein drastischer „Perspektivwechsel“ – immerhin steht sie nun vor dem größten und schönsten Verwaltungsgebäude der Region – dem historischen Rathaus.

Kaum, dass der Baum über dem Marktplatz einschwebte, kam auch Paul Henkel angefahren. „Schöner Baum“, lobte der Seniorchef des Treuenbrietzener Waldpflegebetriebes während seiner Strippvisite. Indes wurde die Fichte schon im Marktplatz fest gemacht. einige Zeit später sah man auch Reyk Neubert den diesjährigen Niemegker Weihnachtsbaum  begutachten. Der Elektroinstallateur der Elektro Niemegk GmbH wird noch vor dem Adventsmarkt mit einem Steiger anrücken, um die Beleuchtung anzubringen. Das wird vermutlich eine Herausforderung sein, weil den Zweigen ein wenig die Festigkeit fehlt.

Die Auswahl des Baumes trifft jedes Jahr die Amtsverwaltung. Zuvor wird per Ausschreibung ein passender Baum gesucht. „Wir bekamen fünf Angebote, aber die Bäume entsprachen nicht unseren Vorstellungen“, berichtete Thomas Griesbach. Ein Angebot kam etwas zu spät, das aber schon für den Weihnachtsbaum 2018 vorgemerkt sei.

Der „Bürobaum des Oberförsters“ folgt dem  „Dickerchen“ aus dem vorigen Jahr und dem Weihnachtsbaum mit „Modelmaßen“ aus dem Jahr 2015.

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