Josef schöpft neue Hoffnung

NiemegkReporter

Pfarrer Daniel Geißler präsentierte neues Solokrippen-Spiel in Niemegk und Klein Marzehns

Mit einem neuen Solokrippen-Spiel hat Pfarrer Daniel Geißler die Weihnachtsgeschichte als unterhaltsames Ein-Personen-Stück im Niemegker Kulturhaus und zuletzt im Gasthaus „Fläming-Eck“ in Klein Marzehns vorgetragen. Am 17. Dezember war das Stück ein Beitrag zum „Lebendigen Adventskalender“.

Diesmal schlüpfte der Geistliche in die Rolle des „Josef aus Nazareth“, um aus dessen Perspektive die Geschichte der Geburt Jesu Christi besinnlich, humorvoll und ein klein wenig dramatisch zu erzählen. Dabei bedient sich der beliebte Schauspieler weniger Requisiten auf der Bühne. Ein Tisch, zwei Stühle, eine Engelsfigur, eine Kerze sowie etwas später die Krippe und das Kind. Im Hintergrund steuerte der Pfarrer per Smartphone-App die Bluetooth-Lautsprecher, so dass  Gaststubensaal von Doris Brachwitz in Klein Marzehns zu vernehmen waren. Die knapp 40 Zuschauer – darunter u. a. aus Schlalach -sangen zwischen den sechs Szenen bekannte Weihnachtslieder.

Als einfacher Zimmermann wird Josef  von der Schwangerschaft seiner Verlobten Maria überrascht. Obwohl er sie liebt, hadert er zunächst mit sich und der Nachricht. Zugleich hofft Josef auf die Einsicht von Maria, die sich entschuldigen soll und  eingestehen soll, einen Fehler gemacht zu haben.

In seinem Herzschmerz schnitzt Josef einen Engel nach dem anderen, die jedesmal seinen Gemütszustand widerspiegeln. Doch schon bald verknüpft er mit der angekündigten Geburt des Kindes Hoffnung. „Vielleicht wird es ein Junge. Dann werde ich ihm alles beibringen“, kündigte der Schauspieler an.  Da erlässt der Kaiser das Gesetz, wonach sich jeder registrieren lassen muss. So zog Josef von Nazareth nach Bethlehem.

Der weit Gereiste fand das Elternhaus nicht mehr und muss um Einlass beim Bruder betteln, findet aber kein Gehör. Als Simon gibt ihm Quartier gewährt, ist Josef zunächst glücklich. Doch als die Hirten zu Maria kommen, hadert Josef abermals mit sich, zweifelt an seiner Rolle.

Doch mit der Geburt Gottes Sohnes und mit den Heilkräften von Gold, Weihrauch und Myrrhe, schöpft Josef aus Nazareth neuen Mut. Er plant mit dem neugeborenen Sohn eine eigene Zimmermanns-Werkstatt. „Du bist das beste, was mir im Leben passiert ist. Du machst alle meine Träume wahr – König der Welt“, verkündete Josef die frohe Botschaft von Christi Geburt. Der Zimmermann verschenkt aus Dankbarkeit alle seine geschnitzten Engel an Jesus.

Einmal mehr erlebten die Zuschauer die Weihnachtsgeschichte sehr hübsch dargestellt. Daniel Geißler agierte sehr ausdrucksstark auf der Bühne und nahm die Gäste mit in die Geschichte mit, die sich im Heilige Land zugetragen hat.

In den vergangenen Jahren erzählte der Geistliche die Geschichte der Geburt Jesu Christi und schlüpfte in die Rollen des überforderten Wirtes Simon, in die als einsamer Hirte, den seine Kollegen mit den Schafen allein gelassen hatten und in die des eigenbrötlerischen Wissenschaftlers Balthasar, der sein Weltbild korrigieren musste sowie in die der beiden Tiere Ochs und Esel, die angesichts des Christkindes ihre Differenzen überwinden. Im vergangenen Jahr erzählte Daniel Geißler die Ereignisse der heiligen Nacht aus der Sicht eines Soldaten, der mit der Suche nach dem neugeborenen König beauftragt wurde. Die Zuschauer schlüpfen dabei in die Rolle der Gäste in der Bethlehemer Herberge.

Getränke Höhne

Besuchen Sie uns (auch) im „Schaufenster des Flämings“ – Anzeige

Danke schön! Sie haben das bereits als Favorit markiert.
Keine Kommentare