Mit der Kettensäge auf dem Friedhof

NiemegkReporter

Bauhofmitarbeiter nehmen Pflegeschnitt an den Linden vor

Die Mitarbeiter des Bauhofes sind in diesen Tagen im Auftrag der Stadt Niemegk dabei, die Bäume auf dem städtischen Friedhof zu verschneiden. „Das ist keine willkürliche Maßnahme, sondern dient der vorbeugenden Gefahrenabwehr“, erklärte Mirko Stahlberg heute vor Ort. Er ist Mitarbeiter des Bauhofes und war 15 Jahre in der Baumpflege tätig (Fotos: Mirko Stahlberg).

Die Linden auf dem Friedhof seien allesamt zwischen 70 und 100 Jahre alt. Es sei deutlich zu erkennen, dass es schon längere Zeit keinen Pflegeschnitt an den Bäumen gegeben habe. Der sei dringend angezeigt, weil ein Teil der Linden Löcher im Stamm aufweisen, in die Regenwasser eindringt und die Bäume morsch macht. „Da braucht es nicht einmal einen Sturm geben, wenn der Stamm die Blätterlast nicht mehr tragen kann, fällt er bei schönsten Sonnenschein einfach um“, erklärt der Fachmann. Daher würden die Kronen so zurückgenommen, dass der Baum erhalten und in der Reihe etwa auch ein gleiches Bild erhalten bleibt. Bei den Arbeiten kommt ein „Steiger“ der Elektro Niemegk GmbH zum Einsatz.

Der Bauhof bittet Besucher des Friedhofes um besondere Vorsicht und um Verständnis für die Baumpflegearbeiten.

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