Gleich zwei neue Gerätehäuser für die Feuerwehr

NiemegkReporter

Amt Niemegk gibt in Groß Mahrzehns und Lühnsdorf Investionen in Auftrag

Von wegen in der Region passiert nichts! Das Amt Niemegk vergibt in nächster Zeit gleich zwei Aufträge zum Bau von Feuerwehrgerätehäusern – und zwar in Lühnsdorf und Groß Marzehns. Sie wurden vom Ingenieurbüro Paul & Störmer geplant. Wie von Niemegks Bauamtsmitarbeiter Eike Schumann zu erfahren war, liegt die Baugenehmigung für das Feuerwehrgerätehaus in Lühnsdorf vor, für das Bauvorhaben in Groß Marzehns werde sie erwartet. Im Niemegker Ortsteil soll die gut 200.000 Euro teure Investition 2018 und 2019 umgesetzt werden. Hingegen ist in Groß Marzehns die Fertistellung in diesem Jahr geplant.

Groß Marzehns

Ortsvorsteher Ralf Rafelt hat das Vorhaben während der jüngsten Einwohnerversammlung ausführlich vorgestellt. Die neue Fahrzeughalle mit Umkleideraum und kleinem Sozialtrakt soll zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus und der Scheune/Jugendklub entstehen (Foto oben). Zu dem Zweck werden die kleineren Gebäude auf dem Hof abgerissen. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Feuerwehr den bereits vorhandenen Sozialtrakt (mit Dusche) sowie den FFW-Trophäenraum bzw. alternativ den Versammlungsraum des Gemeindehauses mit nutzt. Im Gegenzug wird das Gemeindehaus vom neuen Feuerwehrobjekt profitieren. Von dort wird künftig geheizt, um im kommunalen Gebäude die vergleichsweise teure Elektroheizung abklemmen zu können. Das rund 200.000 Euro kostende Vorhaben sollte zuerst komplett aus dem Amtshaushalt finanziert werden, jetzt sollen noch Fördermittel aquiriert werden, sagte Eike Schumann auf Nachfrage.

Der neue Feuerwehrstandort wird für die Kameraden in Groß Marzehns und Klein Marzehns ein gemeinsamer Anlaufpunkt werden. Ohnehin ilegt der aktuelle Gefahrenabwehrplan fest, dass der Standort aus brandschutztechnischer Sicht zu erhalten ist, um kurze Anfahrtswege zu Einsatzorten zu gewährleisten.

Lühnsdorf

In Lühnsdorf wird das alte Gerätehaus weitgehend für die Feuerwehr ausgemustert, nur der Elektroanschluss wird genutzt und verstärkt. Denn neben der alten Garage, die nur einem Barkas B 1000 Platz bietet,  entsteht ein komplett neues Gebäude mit Fahrzeughalle, Sozialtrakt (mit Dusche) und einem Versammlungsraum für 20 Kameraden. Die Umkleide wird Platz für bis zu 30 Kameraden bieten. Nach auskunft von Eike Schumann sollen 60 Prozent der Gesamtkosten von gut 200.000 Euro mit Fördermitteln gedeckt werden. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Lühnsdorfer und Buchholzer Kameraden beste räumliche Bedingungen für ihre Einsätze haben.

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