Richterin macht kurzen Prozess(tag)

NiemegkReporter

Strafprozess gegen zwei Niemegker Unternehmer wird am Amtsgericht Potsdam ausgesetzt

Wir berichten exklusiv aus dem Saal 21 des Amtsgerichtes Potsdam im Justizzentrum: Dort sollte heute der 3. Verhandlungstag zum Strafprozess gegen die Niemegker Unternehmer, Ulrich und Christian Pietrucha, stattfinden. (hier geht es zum Bericht über den Prozessauftakt/ hier zum 2. Prozesstag) In dem Strafverfahren – in dem die Unternehmer von Dr. Uwe Kärgel von der Kanzlei Kärgel de Maizére & Partner in Berlin und Dr. Frank Hülsenbeck von der Kanzlei Teubner & Hülsenbeck  in Potsdam vertreten werden – geht es um den Vorwurf der Verkippung von illegalen Materialien im Niemegker Tontagebau. Die Staatsanwaltschaft Potsdam wirft den Unternehmern unerlaubtes Betreiben einer Abfallanlage und Handeln aus Gewinnsucht vor.

Der 3. Prozesstag begann für die Angeklagten schon mal 20 Minuten später, als angesetzt. Kaum, dass sie im Gerichtssaal Platz genommen hatten, machte Bettina Thierfeldt einen kurzen Prozesstag. Die Richterin verkündete, dass der Strafprozess ausgesetzt und im September 2018 neu aufgenommen werde. Thierfeldt begründete, dass in nächster Zeit die Prozesstage nicht in der vorgeschriebenen Frist von drei Wochen stattfinden können, weil immer wieder Beteiligte im Urlaub sein werden.

Rechtsanwalt Dr. Frank Hülsenbeck erklärte außerhalb des Gerichtssaales, dass so verfahren werde, wenn noch keine 10 Prozesstage stattfanden.

Der heutige, 3. Prozesstag sah die Anhörung mehrerer Zeugen vor, unter anderem sollten Vertreter des Landesbergamtes gehört werden. Der letzte Zeuge war für 14.30 Uhr bestellt worden.

 

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