Stadt verkauft Grundstück mit Dönerduft

NiemegkReporter

Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses tagten am Dienstag. Am selben Tag legten die Stadtverordneten eine Sondersitzung ein. Im Telegrammstil berichten wir von den wichtigsten Beschlüssen und Sachthemen beider Sitzungen:

  • Der Landesbetrieb Straßenwesen erwägt im Bereich der B102/Kreuzung Niemegker Bahnhofstraße (ehem. Bahnübergang) das Tempo auf 50 Stundenkilometer zu reduzieren, um Fußgängern/Radfahrern die Querung zu erleichtern. Zuvor wurde geprüft, ob dort eine Fußgängerampel errichtet werden kann. Dies sei nicht genehmigungsfähig.
  • Die Stadt Niemegk verkauft ihr vorerst letztes bebaubares Grundstück an der Ringstraße/Ecke Bahnhofstraße (neben dem jetzigen Hausneubau). Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Damit findet das Grundstück mit Dönerduft einen neuen Eigentümer. Auf dem Grundstück soll ein Eigenheim entstehen.

Antrag: Radweg nach Hohenwerbig

  • Die Fraktion Zukunft Niemegk hat zwei Anträge gestellt. Die Verwaltung im Rathaus soll prüfen, ob ein Radweg von Niemegk nach Hohenwerbig gebaut werden kann. Als Vorschlag gilt, die Verlängerung der Poststraße und Teile des Heuweges zu nutzen. Hintergrund: Das Land wird definitiv keinen Radweg entlang der Landesstraße von Niemegk nach Hohenwerbig bauen lassen.

Bau einer öffentlichen Toilette wird geprüft

  • Im zweiten Antrag lässt Zukunft Niemegk eine mehrfach von Heike Vogel aus Hohenwerbig gemachten Vorschlag von der Verwaltung prüfen, ob im Bereich Rathaus/Kirche eine öffentliche Toilette geschaffen werden kann. 60.000 Euro plus Wartungskosten wären zu veranschlagen, sagte Vizeamtsdirektor Thomas Griesbach. Als Standort wäre am Trafohaus auf dem Kirchplatz denkbar.
  • Kurzfristig wurde eine Straßenlaterne auf dem Kita-Parkplatz Niemegk installiert. Stadtverordnete und Kita-Chefin Ines Maager bedankte sich.
  • Mehr Licht hatte SPD-ler Eberhard Pulz am Turnhalleneingang auf dem Schulgelände eingefordert. Jetzt bedankte er sich für die „Erhellung“ an der Sportstätte. Allerdings sei die Zuwegung zur Turnhalle noch schlecht, hieß es in der Sitzung.

Gefahr für die öffentliche Sicherheit

  • In der Beratung kam weiter zur Sprache, dass von den Häusern in der Großstraße 9 (ehemals Friseur Jahre) wegen eines großen Giebelrisses und in der Wittenberger Straße 42 wegen Dachziegelstürzen offenkundig Gefahr für die Öffentlichkeit besteht. Die Amtsverwaltung wird dies der kreislichen Bauaufsicht anzeigen.
  • Die SVV genehmigte zwei Anträge auf Ausnahmen von der Gestaltungssatzung im Sanierungsgebiet. Auf dem Grundstück Großstraße 11 (Baustelle Wendt) darf ein Sektionaltor in Holzoptik eingebaut werden (vorgeschrieben sind zweiflüglige Holztore). Im Dachbereich des Hauses Rosenstraße 11 (ehemals Grund/jetzt ehem. 1000Steine) dürfen Dachflächenfenster zur Straßenseite eingebaut werden, um die Wohnfläche zu erweitern. Ähnliche Ausnahmen gab es in der Vergangenheit bereits.

Eingabe aus Lühnsdorf

  • Bernd-Roderich Thiele hat eine Eingabe an die Stadt Niemegk geschrieben, weil  die kreisliche Durchgangsstraße in Lühnsdorf in einem schlechten Zustand ist. Überall bilden sich bei Regen große Pfützen. Im Winter war dadurch ein Gehwegabschnitt komplett vereist. Nächste Woche gibt es eine Begehung mit einem Kreisstraßenvertreter.

 

 

 

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