Das Eichhörnchen gerockt, bis die Wände wackelten

Großer Erfolg beim Benefizkonzert des Niemegker Hortes im Kulturhaus

Die Jungen und Mädchen sowie ihre Erzieher aus dem Johanniter-Hort Niemegk haben zu ihrer Benefizveranstaltung „Rockt die Eichhörnchen“ ein temperamentvolles und kurzweiliges Programm im Kulturhaus präsentiert. Das Publikum aus Müttern, Vätern, Großeltern, Freunden, Bekannten war von den Auftritten der Jüngsten begeistert, spendete viel Applaus und forderte von den kleinen Künstlern immer wieder Zugaben.  Da wurde auf der Bühne gesungen, musiziert, parodiert, gerockt – alles technisch begleitet von Thomas Nehrkorn und Marcel Wricke im Hintergrund. Schließlich holte Natalie Geißler und andere mehr mit dem inszenierten „Flashmob“ das Publikum von den Stühlen.  Der Höhepunkt war schließlich die „Welturaufführung“,

wie es Hortchefin Steffi Andexer sagte,  der Hort-Hymne „Rockt die Eichhörnchen“. Sie wurde von Natalie Geißler geschrieben.

Eingangs hatten alle Kinder mit „Eine kleine Weise“ die zahlreichen Zuschauer ins Programm eingeführt. Es folgten weitere Liedbeiträge, bevor Katrin Löwenberger mit den jungen Musikschülern Emmi, Anna und Paul auf der Gitarre spielten. Es schloss sich ein Tanz der 5. Klasse an, danach hatte Finja auf der Gitarre – begleitet von Katrin Löwenberger – ihren großen Auftritt. Das Solo und das Ukuleten-Spiel von Eva fand ebenfalls guten Anklang. Dann rockten Finn und Erik auf der Bühne ab. Die Clownis Khaoula, Leonie und Ronja brachten ein wenig Spaß in den Kulturhaus-Saal.  Weitere musikalische Beiträge lieferten Lina und Theresa sowie Philipp am Keyboard. Richtig rockig wurde es noch mal beim Titel „Whats up“.

Eingangs hatte Hortchefin Steffi Andexer die zahlreichen Zuschauer begrüßt, darunter auch Vizebürgermeister Hans-Dieter Scherz (Zukunft Niemegk) und Vertreter des Johanniter-Regionalvorstandes. Steffi Andexer erinnerte daran, dass die Idee zum Benefizkonzert „Rockt die Eichhörnchen“ entstand, um Geld für ein Musikkabinett im Hort einzuwerben. „Es sind viele Spenden eingegangen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich“, sagte die Leiterin. Vielleicht gelingt es ja eine eigene Hort-Band zu gründen. Während des Konzerts gratulierte Steffi Andexer zwischendurch Regina Harth (Kita-Erzieherin im (Un-)Ruhestand) zum Geburtstag. Am Ende des Events wurde allen Erziehern gedankt, besonders Maria Wichmann und Stephanie Helbig. Ein besonderes Dankeschön ging auch an Natalie Geißler, die als talentiertes Kind die Hort-Hymne schuf.

Vizebürgermeister Hans-Dieter Scherz überbrachte die Grüße von Bürgermeister Hans-Joachim Linthe an die Mitwirkenden und Zuschaer des Benefizkonzertes. „In Niemegk hatte die Musik immer einen Platz. So wurde vor 175 Jahren der Niemegker Männerchor gegründet“, sagte er. Dieser hatte seinen Ursprung in einem vom Kantor geleiteten Schulchor. Die Tradition des Männerchores führt heute der Chor der St.-Johanniskirche fort. In dem Gotteshaus sei immer musiziert worden, u.a. auf der Orgel. Zudem wirkten in Niemegk zwei bedeutende Orgelbaumeister. So schuf Wilhelm Baer mit dem hiesigen Instrument die größte Orgel im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Am Abend sorgten Bands aus Niemegk und Umgebung für Stimmung bei Groß und Klein. Mit dabei waren Rockabilly Tones, Luise Werner, Mellow Mind und Pufai Pufai. Der Höhepunkt war zweifellos der Auftritt von Pufai Pufai.  Als Bandmitglieder haben Direktor Thomas (Hemmerling), Pfarrer Daniel (Geißler), Bauer Christian (Hoffmann), Schlosser Stephan „Steiner“ (Steindorf) und Tischler Marcus (Rippl) im Kulturhaus mit Rock‘ n Roll zum stimmungsvollen Absackerl des Abends beigetragen (hier gibt es Tonaufnahmen).

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