Vogelgezwitscher und außergewöhnliche Klänge

NiemegkReporter

Dobrin Stanislawow gastierte vor knapp 50 Gästen in der Kunstkirche Hohenwerbig

Pfarrer Daniel Geißler suchte am Sonntag in der Kunstkirche Hohenwerbig noch den Künstler, da vernahmen die knapp 50 Gäste Vogelgezwitscher im Raum. Aber woher kam das Vogelgezwitscher? Dobrin Stanislawow war es. Der Musiker und Komponist zwitscherte mitten im Publikum auf seiner rumänischen Panflöte so echt, dass man meinen konnte, es wäre der Gesang eines Vögelchens.

Dobrin Stanislawow spielte und ging ganz langsam an den Zuschauern vorbei, bis er den Chorraum erreicht hatte. Sogleich bedankte er sich in der schönen Kirche spielen zu dürfen und empfahl allen, während des Improvisationskonzerts seiner Musik zu lauschen, sich überraschen zu lassen und der Phantasie freien Lauf zu lassen, sich in die Berge, Wüste und ans Wasser zu begeben.

So spielte der Künstler, der seine Wurzeln in Bulgarien hat, auf der rumänischen, kolumbischen und thailändischen Panflöte, dem Didgeridoo (Instrument der australischen Ureinwohner), der Kalimba und setzte einen sogenannten. „Frosch“ und Ocean Drum für Rhythmus und Lautmalerei ein. Gepaart mit seinem Nonverbalgesang und Obertongesang tauchten die Hohenwerbiger und ihre Gäste in eine andere Welt ein. Sie durften träumen, während die Stimme des Künstlers beim Gesang in einzigartiger Weise durch die Kirche schwang.

Zwischendurch wurde der eine oder andere wieder zurück geholt, als Dobrin Stanislawow einen Choral von Martin Luther oder „Der Mond ist aufgegangen“ improvisierte. Selbst „Air“ von Johann Sebastian Bach war auf der Panflöte zu vernehmen..

Neben den verträumten Klängen vernahmen die Oihren auch ungewöhnliche Takte, die in den Tänzen und Liedern der rumänischen und bulgarischen Bergvölker beheimatet sind.

Der Konzertnachmittag hielt auch einen Lacher parat, denn aus dem Didgeridoo erklang am Ende „Hohenwerbig“. Das Improvisationskonzert bleibt ein einmaliges Erlebnis für all jene, die trotz des schönen Wetters den Weg in die mit Blumen geschmückte Kunstkirche nach Hohenwerbig nicht scheuten, um einem Künstler mit seiner ungewöhnlichen Musik zu begegnen.

Annelore Lugauer und Monika Neue luden die Gäste anschließend zu Kaffee und leckerem Kuchen sowie netten Gesprächen ein. Es war sehr schön!

 

 

Willkommen im Hohen Fläming

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