Vermutlich Brand durch neuen Rasenmäher

NiemegkReporter

Kriminalpolizei ermittelt auch hinsichtlich eines vorsätzlich herbeigeführten Feuers

Der Schuppenbrand, der sich am Sonntagabend in Kunads Garten ereignete, ist möglicherweise auf einen defekten Akku-Rasenmäher zurückzuführen – die Kripo ermittelt noch. Der Besitzer hatte das Gartengerät erst einen Tag zuvor im Baumarkt erworben, zusammengebaut und einmal über den Rasen geschoben. Danach war der Rasenmäher im Schuppen deponiert worden, aus dem am Sonntag gegen 19.45 Uhr plötzlich schwarze Rauchwolken aufgestiegen sind, zusätzlich hat es auch ein- bzw zweimal laut geknallt. Nachbarn hatten den Rauch bemerkt und die Feuerwehr verständigt.

Die Mieter des Hauses waren beim Ausbruch des Feuers nicht zu Hause. Somit haben Michael Müller und Jens Winkler als Nachbarn bis zum Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Niemegk beherzt zum Gartenschlauch gegriffen und so zumindest ein Teil der Flammen unterdrückt. Die Niemegker Kameraden – unterstützt von Kameraden aus Hohenwerbig und Kranepuhl, übernahmen schon bald.

Der Brand war beim Eintreffen der Polizei bereits durch die Feuerwehr gelöscht, heißt es im aktuellen Polizeibericht. Durch den Schwelbrand wurde auch die Giebelwand des Wohnhauses verrußt. Personen waren aber nicht in Gefahr. Die Kriominalpolizei untersucht zusätzlich, ob ein vorsätzlich herbeigeführter Brand ausgeschlossen werden kann. Dazu wird derzeit ermittelt,  es wurden Spuren gesichert.

Die Mieter des Hauses kamen später von einer Spritztour und waren freilich geschockt vom Geschehen.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Niemegk, Lühnsdorf-Buchholz, Hohenwerbig, Dahnsdorf, Mörz, Bad Belzig sowie ein Johanniter-Rettungswagen. Weiterer Bericht bei der FFw Niemegk.

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