Vorsicht – das Trysilianer-Zeitalter naht!

NiemegkReporter

Fabelhafte Premiere mit „Ein Ufo für’s Dorf“ im Kulturhaus Niemegk

Mit Spannung erwartet wurde die neue Eigenproduktion des Neuen Volkstheaters Fläming. Der Titel der Komödie „Ein Ufo für’s Dorf“ – geschrieben von  Steffen Vogel – versprach Mystik mitten in Niemegk. Während der ausverkauften Premiere erlebte das Publikum Sonderbares auf der Bühne und hatte einen ausgesprochen amüsanten Abend. Mit dem Einspieler „Theater“ von Katja Ebstein wurde der Abend traditionell begonnen. Diesmal begrüßte Regine Pietrucha die Gäste und versprach, dass die Laienschauspieler um Regisseur Christian Pietrucha ihr Bestmögliches geben. Allerdings musste Regine Pietrucha diesmal Jutta Linthe im Publikum begrüßen. Die beliebte Niemegker Schauspielerin ist keinem Außerirdischen begegnet, sondern wurde von der Krankheitswelle „heimgesucht“. „Der Himmel hat uns Ersatz geschickt“, sagte die Regine Pietrucha zweideutig. Nach nur vier Probetagen hat Daniel Geißler – von Berufs wegen Pfarrer – als erfahrener Laienschauspieler die Rolle übernommen. Hingegen hatte Laura Senst auf der Bühne der Erwachsenen ihr Debüt.

Das Publikum wird in das von Klara Ströbel (gespielt von Doreen Schumann) betriebenen Dorfcafé »Zur Heiligen Helene« von Rädigke versetzt. Die als Gewerbeverband Rädigke tagenden Handarbeitsladenbesitzerin Elsa Bremer (Sandy Boldt), die Wirtin der Waldschenke, Helga Voss (Carola Hausig) und eben Klara Ströbel wollen etwas fürs Dorf tun. Das Trio heckt einen Plan zur Verbesserung der stagnierenden Konjunktur und zur Förderung des Tourismus aus. Denn alle drei fürchten, nach dem Fund eines 5000 Jahre alten Urmenschen im Nachbardorf Raben nun gänzlich von der Welt abgeschnitten zu werden.

Mit dem mysteriösen Erscheinen eines unbekannten Flugobjekts (Ufo) wollen die Damen vom Gewerbeverband Rädigke mit Angeboten wie „Ufo-Burgern“, einem „Milchstraßen-Gedeck“ und anderem mehr für einen Aufschwung im Dorf sorgen. Mit ihren verrückten Aktionen lösen sie nicht nur zum Leidwesen der Bäuerin Bärbel Thissen (Laura Senst) zunächst Unvorhersehbares aus. Da taucht dann auch noch der durchgeknallte Planet-Retter und Verschwörungstheoretiker, Herr von Friesenthal (Daniel Geißler) auf, um sich mit der Idee der drei Damen einen Vorteil zu verschaffen. Er beschwört herrlich überzeugend die Trysilianer in Rädigke herbei und sorgt für Angst und Schrecken im Dorf.

Schließlich ermittelt Polizeihauptkommissar Holger Knieper (Christian Pietrucha) über den Ufologen und staatlich anerkannte Verschwörungstheoretiker, der sein Geschäft in der Ufo-Geschichte sieht und selbiges dem örtlichen Gewerbeverein kaputt machen will. In dem mysteriösen Durcheinander spielt Pastor Malmsheimer (Hartwig Matthäs) eine seltsame Rolle – nicht nur, dass er mit seinem unsichtbaren Hund Rufus unterwegs ist und ein Problem mit den Vornamen seiner „Schäfchen“ hat, da ist Klara eben Elsa und heißt auch mal Helga… Die seit der Jugendzeit bestehende Liebe von Polizeihauptkommissar Knieper zu Klara Stöbel bringt schließlich die überraschende Wendung und sogar innige Küsse auf der Bühne…

 

Laassen Sie sich überraschen, was das Zeitalter der Trysilianer in Rädigke alles mit sich bringt. Das Stück wird am 4./5. Mai und am 11. Mai noch einmal im Kulturhaus Niemegk aufgeführt. Ein Abend bester Unterhaltung. Es wird um Kartenvorbestellungen gebeten, neu bei Blumeneck Hausig in Niemegk (033843/51376), im Blumenladen „Pusteblume“ in Treuenbrietzen (033748/20246), in der Touristinformation Bad Belzig (033841/3879910) und beim Kulturhaus, 033843/926910.

 

 

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