Holland-Gespann bezwang den Großen-Brachwitz

NiemegkReporter

Boßdorfer stürzte im „kleinen Grenzverkehr“ zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg

Der Himmelfahrtstag ist wohl weitgehend ohne größere Unfallfolgen geblieben. Zumindest ist dem hiesigen Kameramann nur ein Sturz eines Boßdorfers vor die Kamera gekommen, der im „kleinen Grenzverkehr“ zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg die Bodenhaftung im märkischen Sand verloren hatte. Der Boßdorfer namens Michael kam aber ohne fremde Hilfe wieder auf die Beine und in die Pedalen und erreichte das „Fläming-Eck“ in Klein Marzehns unverletzt, nur mit etwas angeschmutzter Hose.

In Niemegk hatte Pfarrer Daniel Geißler gerade mit Glockengeläut zum Freiluftgottesdienst an die Försterei im Werderwald gerufen, da gab es in Dahnsdorf bei Fischer Ronald Gehricke und seiner Frau den ersten Umtrunk. Die Dahnsdorf-Niemegker-Runde prostete dem Himmel zu und dankte für das herrliche Vatertagswetter.  Jens Schönefeld verkündete mit seinem T-Shirt das Tagesmotto: „Nüchtern bin ich schüchtern, voll aber toll“.

Auf dem weitere Weg warnten Radler schon vor der Durststrecke durch Dahnsdorf: „Falsche Richtung, der Linden-Wirt hat zu.“ Tatsächlich. Wer Werdermühle links liegen ließ, in Lühnsdorf den Stopp verpasste, musste Durchhaltevermögen bis Rädigke beweisen. Es sei denn, er traf wie der Kameramann in Buchholz auf nette Verkäufer wie Claudia Specker Bär und Patrick Paschke mit Gefolge, die „Klopfer“ mitführten und zuweilen riefen: „Dann geh‘ doch zu Netto!“

Da gab es am Himmelfahrtstag aber nur eine geschlossene Tür und die Werbung vom Niemegker Nasenfahrrad, beides also gestern eher weniger geeignet, um Durst zu löschen. Der Gasthof Moritz war zweifellos die bessere Alternative – lecker Bier und schmackhafte Schnitzel wurden gereicht.  Außerdem war es eine gute Adresse, um vom Rad auf den Holland-Kremser zu wechseln. Er war am Vormittag im Niemegker Wohngebiet „Holland“ – benannt nach Großkopfs Holland-Mühle – zur Vatertagstour in den Fläming gestartet. Ehrengast war freilich Holland-Bürgermeister Andreas Wittstock. Er gab den Ton auf dem Wagen an und Herr Finkelmann – genannt Rudi – steuerte den  Traktor an vorderster Front. So ging es zunächst zu Ronny Kamischkes rollenden Himmelfahrtsstopp zwischen Rädigke und Raben, bevor das Gespann  die Millionenbrücke – benannt nach Millionen verbauter Mauerziegeln – passierte und im ersten Gang den Aufstieg zum „Großen Brachwitz“ wagte.  Alles ist gut gegangen! Weder der Kremser noch der Trecker kippten auf dem 137 Meter hohen „Gipfel“  um.

Weitere Stationen waren das „Fläming-Eck“ in Klein Marzehns, das Eiscafè Lehmann in Garrey und zum Schluss Großkopfs Turmwindmühle. Es war sehr schön, bis zum nächsten Mal!

 

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